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Milchpulver kaufen 16.01.2019

Preise für Milchpulver und Molkenpulver vom 16.01.2019

In der Zeit um den Jahreswechsel ist die Milchanlieferung an die deutschen Molkereien weiter saisonal angestiegen. Laut Schnellberichterstattung der ZMB nahm die Milchmenge gegenüber der jeweiligen Vorwoche in der 52. Woche um 0,8 % und in der 1. Woche um 1,3 % zu. Der Anstieg ist etwas schwächer ausgeprägt als im Vorjahr, so dass der Vorsprung gegenüber dem Vorjahresniveau schrumpft. So wurden zuletzt 3,2 % bzw. 3,3 % weniger Milch erfasst als im Vorjahr um die gleiche Zeit. In Frankreich wurden in der 1. Woche 2,0 % weniger Milch an die Molkereien geliefert als in der Vorjahreswoche.

Sowohl Magermilchkonzentrat wie auch Industrierahm werden bei begrenztem Angebot rege nachgefragt. Die Preise tendieren, anders als sonst um die Jahreszeit, deutlich fester.

Die rege Nachfrage nach Magermilchpulver, die bereits Ende 2018 zu beobachten war, hält auch im Januar 2019 weiter an. Sie bewegt sich auf einem für den Januar ungewöhnlich hohem Niveau. Die rasch sinkenden Interventionsbestände und das aktuell begrenzte Angebot an frischer Ware scheinen die Nachfrage anzuregen. Außerdem haben sich Hoffnungen der Einkäufer, dass die Preise zu Jahresbeginn nachgeben könnten, nicht erfüllt, so dass bestehende Bedarfe gedeckt werden. Weltmarktkunden sind derzeit allerdings teilweise etwas zurückhaltend. Bei längerfristigen Anfragen agieren die Verkäufer teils abwartend, da Unsicherheit über die Verfügbarkeit und weitere Preisentwicklung besteht.

Auch die Nachfrage nach Magermilchpulver aus Interventionsbeständen war bei der 1. Ausschreibung 2019 erneut hoch. Bei einer verfügbaren Menge von 102.590 t wurden für 119.933 t Gebote abgegeben. Zugeschlagen wurden 80.424 t zu einem Mindestverkaufspreis von 1.554 EUR/t. Für die kommende Ausschreibung am 22.01.2019 sind damit noch 22.166t in Estland, Irland, Spanien, der Slowakei, Finnland und dem Vereinigten Königreich verfügbar.

Die Preise für Magermilchpulver tendieren fester, sowohl innerhalb der EU wie auch in Drittländern. Sowohl für Lebensmittel- wie auch für Futtermittelware lassen sich höhere Forderungen durchsetzen.

Bei festeren Preisen für Fett und Eiweiß ziehen auch die Preise für Vollmilchpulver an. Die Nachfrage verläuft aber weniger lebhaft als bei Magermilchpulver. Auch sind die höheren Forderungen am Weltmarkt schwierig umzusetzen.

Molkenpulver in Futtermittelqualität trifft auf eine belebte Nachfrage. Die Preise tendieren hier fester. Lebensmittelware wird überwiegend zu stabilen Preisen gehandelt.


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