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Milchpulver kaufen 17.02.2021
17.02.2021

Preise für Milchpulver und Molkenpulver vom 17.02.2021

Der Wintereinbruch Anfang Februar in Deutschland hat zu einer Unterbrechung des saisonalen Anstiegs der Milchanlieferung geführt. Die Molkereien erfassten in der 5. Woche laut Schnellberichterstattung der ZMB 0,2 % weniger Milch als in der Vorwoche. Im Vergleich zur Vorjahreswoche, die von milden Temperaturen gekennzeichnet gewesen war, hat sich ein Rückstand von 2,0 % eingestellt. Teilweise war die Milchabholung erschwert. Auch in der Folgewoche war das Milchaufkommen durch winterliche Wetterverhältnisse beeinflusst. In Frankreich hat sich der Rückgang gegenüber der Vorjahreslinie auf 3,5 % verringert.

Die Lage an den Märkten für flüssigen Rohstoff ist zu Beginn der laufenden Woche ruhig und stabil. Die Preise für Industrierahm und Magermilchkonzentrat bewegen sich weiter auf dem sehr festen Niveau der Vorwoche.

Am Markt für Magermilchpulver ist eine anhaltend feste Lage zu beobachten. Die Nachfrage hat im Vergleich zum sehr lebhaften Verlauf im Januar etwas nachgelassen. Sie wird aber weiter als gut eingeschätzt. Bei den Molkereien gehen immer wieder Anfragen aus der Industrie und für Exporte auf den Weltmarkt ein. Es kommen auch neue Abschlüsse zu Stande, sofern entsprechende Verfügbarkeit besteht.

Bei der witterungsbedingt schwächeren Milchanlieferung und einer gleichzeitig guten Nachfrage nach Käse und weiteren Milchprodukten steht weniger Magermilch für die Trocknung zur Verfügung als ursprünglich erwartet. Die bestehenden Kontrakte werden kontinuierlich abgerufen. Der Preisanstieg, der in den vergangenen Wochen bei Magermilchpulver zu beobachten war, hat aktuell eine Atempause eingelegt und die Preise stabilisieren sich auf höherem Niveau. Lebensmittel- und Futtermittelware werden auf stabilem bis leicht festerem Niveau gehandelt.

Bei Vollmilchpulver haben sich die Aktivitäten zuletzt etwas belebt. Vor allem aus der Industrie war Kaufinteresse zu beobachten. In kleinerem Umfang bieten sich auch Exportmöglichkeiten. Bei hohen Rohstoffkosten werden höhere Preise gefordert und auch durchgesetzt. Das Preisgefüge ist insgesamt betrachtet etwas uneinheitlich.

Molkenpulver hat sich nach kräftigen Steigerungen in den vergangenen Wochen auf höherem Niveau stabilisiert. Die Nachfrage hat sich zuletzt stärker auf Lebensmittelware konzentriert. Futtermittelware wird auf unverändertem Niveau stetig gehandelt. Molkenkonzentrat erzielt ebenfalls stabile Preise.


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