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Milchpulver kaufen 19.06.2019

Preise für Milchpulver und Molkenpulver vom 19.06.2019

In Deutschland setzt sich der saisonale Rückgang des Milchaufkommens fort, wozu auch die teilweise hohen Temperaturen mit beitragen. Die deutschen Molkereien erfassten in der 23. Woche laut Schnellberichterstattung der ZMB im Schnitt 0,3 % weniger Milch als in der Vorwoche und damit 0,8 % weniger als in der Vorjahreswoche. In Frankreich wurde die Vorjahreslinie bei anhaltendem saisonalem Rückgang zuletzt um 0,3 % überschritten.

An den Märkten für flüssigen Rohstoff sind festere Tendenzen zu beobachten, was vor allem auf witterungsbedingte Einflüsse und eine verbesserte Nachfrage aus Italien zurückgeführt wird. Die Preise für Magermilchkonzentrat, Versandmilch und auch Sahne sind in der vergangenen Woche gestiegen.

Die Lage am Markt für Magermilchpulver wird überwiegend als ruhig eingeschätzt, wenngleich zuletzt wieder eine Reihe von Abschlüssen zu Stande gekommen ist. Kleinere Exportgeschäfte können immer wieder zum Abschluss gebracht werden. Die Belebung aus den islamischen Ländern nach dem Ende des Ramadans scheint bislang aber noch nicht so umfangreich zu sein wie erwartet. Am Binnenmarkt haben sich die Einkäufer dem Vernehmen für das dritte Quartal bereits zu einem hohen Anteil eingedeckt. Inzwischen werden verstärkt für das vierte Quartal Gespräche geführt. Die Hersteller verfügen für die kommenden Monate über eine gute Auftragslage und sind mit Offerten teilweise zurückhaltend.

Die Preise für Magermilchpulver in Lebensmittelqualität bewegen sich in einer recht breiten Spanne und sind insgesamt weitgehend stabil. Hier da kommt es zu leicht schwächeren Abschlüssen. Futtermittelware wird ruhig zu stabilen bis etwas schwächeren Preisen gehandelt.

Für Vollmilchpulver besteht vor dem Beginn der Urlaubszeit noch Nachfrage am Binnenmarkt. Die Nachfrage vom Weltmarkt ist etwas ruhiger geworden. Die Preise haben bei der schwächeren Fettverwertung teilweise leicht nachgegeben.

Am Markt für Molkenpulver wird überwiegend von stabilen Tendenzen berichtet. Das zuvor umfangreiche Angebot an Molkenkonzentrat hat sich entspannt. Die Preise für Futtermittelware bewegen sich bei ruhiger Nachfrage meist in der Bandbreite der Vorwoche mit Aufschlägen für spätere Termine. Lebensmittelware wird weiter zu uneinheitlichen Preisen gehandelt.


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