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Milchpulver kaufen 24.11.2021
24.11.2021

Preise für Milchpulver und Molkenpulver vom 24.11.2021

Die Milchanlieferung in Deutschland ist zuletzt weiter saisonal bedingt gesunken und dürfte sich aktuell an ihrem saisonalen Tiefpunkt bewegen. In der 45. Woche erfassten die Molkereien laut Schnellberichterstattung der ZMB 0,4 % weniger Milch als in der Vorwoche und damit 3,0 % weniger als in der Vorjahreswoche. In Frankreich hat sich der Rückstand zur Vorjahreslinie zuletzt auf 3,5 % vergrößert.

Am Markt für flüssigen Rohstoff waren die Entwicklungen zuletzt je nach Produkt etwas unterschiedlich. Die Preise für Magermilchkonzentrat sind bei geringer Verfügbarkeit erneut gestiegen. Industrierahm wurde etwas mehr angeboten und die Preise haben ihren Höhepunkt derzeit überschritten. Bei Rohmilch wurde über etwas günstigere Partien aus dem benachbarten Ausland berichtet.

Die Lage am Markt für Magermilchpulver ist weiter von einer knappen Verfügbarkeit gekennzeichnet, die sich nicht zuletzt in den hohen Preisen für Magermilchkonzentrat niederschlägt. Die Mengen, die in den kommenden Wochen in Deutschland produziert werden, sind vollständig verkauft und die bestehenden Kontrakte werden kontinuierlich abgearbeitet. Teilweise müssen sogar Lieferungen wegen der knappen Rohstoffsituation verschoben werden. Aktuell gehen bei den Werken zahlreiche Anfragen ein, wobei vor allem das Kaufinteresse aus Drittländern zunimmt. Dazu dürfte der schwache Eurokurs mit beitragen.

Die deutschen Werke haben überwiegend für das erste Quartal 2022 bereits umfangreiche Mengen kontrahiert und können nicht alle Anfragen annehmen. Mit den voraussichtlich verbleibenden Mengen wird vorsichtig agiert, da die weitere Entwicklung des Milchaufkommens bei den derzeit hohen Erzeugungskosten als unsicher eingeschätzt wird und gleichzeitig ein hoher Rohstoffbedarf für die Käseproduktion erwartet wird.

Die Preise für Magermilchpulver in Lebensmittelqualität haben sich auf dem höheren Niveau der vergangenen Woche gefestigt. In Nachbarländern sind dem Vernehmen nach Offerten zu finden, die leicht unter dem deutschen Niveau liegen. Für Futtermittelware müssen bei sehr geringem Angebot ähnliche Preise angelegt werden wie für Lebensmittelware.

Für Vollmilchpulver gehen ebenfalls immer wieder Anfragen ein, die in Deutschland auf eine sehr geringe Verfügbarkeit treffen. Die günstigeren Angebote verschwinden zunehmend aus dem Markt, so dass die Erlöse weiter ansteigen.

Bei Molkenpulver wird über eine gute Nachfrage nach Lebensmittelware bei festeren Preisen berichtet. Auch Futtermittelware wird zu festeren Preisen gehandelt.


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